ZPT :: Zentrum für Personales Training :: Dr. phil. Joachim Vogg :: Diplom-Psychologe :: Sportpsychologe :: NLP - Master (DVNLP)

 

PERSONALES TRAINING

 

Personales Training ist die Bezeichnung für den von mir entwickelten psychologischen Ansatz, der ausgesuchte westliche und östliche Übungsgrundsätze zu einem ganzheitlichen und somit tiefgreifend wirkenden Konzept verbindet.

Zum Einsatz kommen dabei:

 

  1. Übungselemente, die auf Erkenntnissen fernöstlichen, speziell japanischen Ursprungs aufbauen (Philosophie des Zen, Hara-Übung), sowie


  2. wesentliche Elemente der hierzulande im Coaching verwendeten Methoden und Techniken (weithin als „Mentales Training" bezeichnet)

 

Durch diesen integrativen, die ganze Person betreffenden Ansatz können Sie eine neue Perspektive entwickeln, einen anderen „Schwerpunkt“ setzen bzw. zu Ihrem Mittelpunkt finden. Dieser befindet sich naturgemäß nicht im Kopf, sondern in der Mitte des menschlichen Körpers, im 'Hara' [jap.], was wörtlich übersetzt Bauch heißt.

Angeschlossen ans Hara, die unerschöpfliche Kraftquelle im eigenen Zentrum , wird es möglich, voll und ganz da zu sein, im Lot, gelassen und voller Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten.

Sein Bestes geben zu können setzt Vertrauen in die ureigene natürliche Wesenskraft voraus. Diese ist leiblich erfahrbar und kann durch einfache, jedoch sehr tiefgreifende Übungen aufgebaut und gestärkt werden.

Personal zu trainieren heißt vor allem, sich darin zu üben, die Anbindung an diese in jedem Menschen vorhandene Kraftquelle zu spüren und das Vertrauen zu ihr (wieder) zu erlangen, also in sich selbst den Boden zu bereiten, auf dem Wachsen und Reifen geschehen kann. So findet der Mensch in sich die Qualität, die ihn befähigt, seinen Lebensweg (selbst)bewusst und wahrhaftig gehen zu können.

Wesentlicher Bestandteil des Personalen Trainings sind ganz praktische Übungen, mit denen Sie umgehen und deren Wirkungen Sie anhand Ihrer eigenen Erfahrungen erleben und überprüfen können.

 

PERSONALES TRAINING IM SPORT

 

Es gibt Sportler und Sportlerinnen, deren Bewegungsabläufe gleichsam „wie aus einer anderen Welt“ stammen. Es ist erstaunlich, wie feinspürig sie alle in diesem Moment für sie relevanten Informationen aufnehmen, verarbeiten und darauf reagieren. Bei diesen Menschen kann man eine Ahnung davon bekommen, dass sie aus einer anderen Kraft heraus handeln.

Diese Kraft hat ihren Ursprung nicht im Kopf, sie kann nicht mental produziert werden. Vielmehr liegt die wahre mentale Stärke von Spitzensportlern und Spitzensportlerinnen in einer Gesamtverfassung begründet, die im Japanischen `Hara´ genannt wird. Das bedeutet, dass die Person mit der ursprünglichen Kraft aus der Tiefe ihres Wesens verbunden ist (personare [lat.] = hindurchströmen).
Dann gewinnt sportliches Handeln für die jeweilige Person nicht nur an Bedeutung in Bezug auf die Optimierung der eigenen Leistung und das Erzielen von Siegen, sondern auch in Bezug auf ihr gesamtes Dasein.

Ein wesentliches Element des Personalen Trainings besteht somit in Hara-kräftigenden Übungen.
Darauf aufbauend geht es im Mentalen Training in erster Linie um die Vergegenwärtigung und Verinnerlichung des jeweiligen sportlichen Bewegungsablaufs.

Bewegungen müssen dann nicht 'von oben', mit dem Kopf gemacht und kontrolliert werden, was sie störungsanfällig macht, sondern geschehen aus der Kraft des Hara heraus rhythmisch und harmonisch wie von selbst.
Das Gehirn ist dabei nicht die Quelle der meisterlichen Leistung, sondern 'nur' vermittelndes Instrument, das so 'gestimmt' ist, dass seine Aktivität nichts anderes spiegelt als die aus der Mitte herausfließende momentane Bewegung.

Als Ergänzung, vor allem im Einzelsetting, das den Vorteil bietet, auf die ganz individuelle Situation des Sportlers oder der Sportlerin eingehen zu können, arbeite ich mit weiteren, im weitesten Sinn mentalen Techniken.

 

Es werden sich die Geister scheiden in die einen, die ohne Verständnis für die Möglichkeit einer neuen und höheren Sinngebung dem Leistungssport in der bisherigen Form treu bleiben,
und die anderen, die schon lange auf eine vertiefte Sinngebung hoffen und das Neue freudig aufnehmen werden.

(Karlfried Graf Dürckheim, 1896-1988) 

 

PERSONALES TRAINING FÜR LERNENDE

 

Mein Anliegen ist es, mit dem Personalen Training für Lernende  jungen Menschen einen neuen Weg aufzuzeigen, der ihnen helfen kann, die an sie gestellten vielfältigen Anforderungen in der Schule und im Alltag meistern zu können. Der Fokus des Trainings liegt dabei nicht auf bestehenden Schwierigkeiten im Lernen, sondern auf der Entdeckung und Freilegung des inneren Potenzials. Ist der Zugang hierzu erst einmal geschaffen, verschwinden Lernblockaden meist von selbst.

So ist die Begleitung weniger auf  Lerninhalte  ausgerichtet, wie es bei der Nachhilfe der Fall ist. Sie konzentriert sich auch weniger auf die  Gründe  für momentan  bestehende Probleme, wie es im psychotherapeutischen, vor allem psychoanalytischen Umfeld geschieht. Vielmehr rückt sie die Frage nach der  Person  und damit nach der jeweils besonderen Art und Weise, die Welt wahrzunehmen und zu erleben, zu Einsichten zu kommen, sich zu üben und in der Welt auszudrücken, also die Frage nach dem  Wie, in den Blickpunkt von in diesem Sinne personalen Entwicklungsprozessen.

Im Personalen Training geht es darum, die Lernenden mittels ganz praktischer Übungen in ihre natürliche Kraft zu bringen. Denn Lernen im Sinne von Werden und Wachsen braucht die Verwurzelung in der Tiefe des eigenen Wesens.
Darauf aufbauend besteht ein Schwerpunkt in der Vermittlung von allgemein nützlichen Strategien, die helfen, Informationen wirksam aufzunehmen, zu verarbeiten und abzurufen bzw. in Handlung umzusetzen.

Die Inhalte des Personalen Trainings für Lernende können in der Gruppe sowie im Einzelsetting nahe gebracht und eingeübt werden.
Erfahrungsgemäß ist es je nach Alter und Situation des bzw. der Lernenden sinnvoll, wichtige Bezugspersonen wie z. B. Eltern oder Lehrer und Lehrerinnen im Rahmen persönlicher Gespräche mit einzubeziehen.

 

In Zeiten des Wandels werden die Lernenden die Welt erobern,
während die Belehrten sich wunderbar an eine Welt angepasst haben,
die es dann nicht mehr gibt.

(Eric Hoffer, 1902-1983)

 

PERSONALES TRAINING FÜR DEN ALLTAG

 

Den vielfältigen Anforderungen des Umfeldes, sei es im Berufs- oder Privatleben, gerecht zu werden, stellt in der heutigen Zeit eine zunehmende Belastung für immer mehr Menschen dar. Unabhängig vom Familienstand fühlen sich viele mit ihren täglichen Aufgaben und zu erfüllenden Pflichten allein gelassen. Im Vielerlei und Allerlei des Alltags kann es leicht geschehen, dass der Mensch sich selbst aus den Augen verliert, sich zu weit vom Wesentlichen und damit auch von seiner inneren Kraftquelle entfernt. Das kann auf Dauer bewirken, dass zwischenmenschliche Schwierigkeiten und Gefühle der Isoliertheit, der Niedergeschlagenheit oder des Ausgebranntseins auftreten.

Personal zu trainieren heißt dann vor allem, sich darin zu üben, die in jedem Menschen vorhandene unerschöpfliche Kraftquelle im eigenen Zentrum zu spüren und  Anbindung an diese zu finden.

 

Wenn das Wesen ins Innesein tritt, fühlen wir uns anders.
Wir sind gelöst und befreit,
geladen mit Kraft,
hell und erfüllt von zeugendem Leben.

 

Was uns eben noch Last war,
verliert sein Gewicht,

was uns eben noch in Angst warf,
bedrängt uns nicht mehr.

Was uns in Verzweiflung warf,
verliert seinen Stachel.

Wo alles verstellt war,
scheint nun alles offen.

Wo wir eben noch arm waren,
fühlen wir uns reich,

und mitten im Lärm wird es in uns seltsam friedvoll und still.

(Karlfried Graf Dürckheim, 1896-1988)

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